Die Minden Wolves erwarten zum vorletzten Saisonspiel im Weserstadion die Rostock Griffins

Letzte Chance! Wollen die Minden Wolves den Verbleib in der GFL2 noch schaffen, dann müssen sie in den beiden noch ausstehenden Spielen zwei Siege einfahren. Nach der klaren Heimniederlage der Leipzig Lions gegen die Langenfeld Longhorns, sind Letztere zwar aus der „Verlosung“ ausgeschieden, sollte das Wolfsrudel an diesem Samstag die Hausaufgabe gegen die Rostock Griffins (Kickoff: 15 Uhr) erfolgreich lösen, müsste gegen die „Löwen“ ein Sieg mit mehr als drei Punkten Unterschied her, um die Leipziger noch auf den Schleuderstuhl zu befördern.

Voraussetzung für diese Konstellation wäre allerdings, dass Leipzig vor dem Gastspiel an der Weser nicht daheim gegen die Elmshorn Fighting Pirates gewinnt. So gesehen kommt diesem Wochenende ein hohes Maß an Bedeutung zu. Aber nicht nur für das Wolfsrudel oder die Sachsen, auch für Mindens Gast aus Rostock ist es ein richtungsweisendes Spiel. Denn mit einem Sieg und gleichzeitiger Krefelder Schützenhilfe in Hamburg stünden die „Greifen“ sicher im Halbfinale um den neuen GFL2-Bowl.

Beide Mannschaften lieferten zuletzt ordentliche Leistungen ab. Seit dem Hinspiel an der Ostsee hat die Mindener Offensive deutlich mehr Fahrt aufgenommen. Und die Rostocker deklassierten am Samstag die Elmshorn Fighting Pirates, bei denen Quarterback Quincy Casey verletzt ausscheiden musste, mit 50:3.

„Wir sind also gewarnt und werden die Griffins sicherlich nicht daran messen, dass wir im Hinspiel offensiv einige Akzente haben setzen können“, so Sprecher Ulrich Grünwald. Und Volker Krusche ergänzt: „Alles Wenn und Aber spielt keine Rolle. Wir müssen unser bestes Saisonspiel abliefern und darauf hoffen, dass das gegen einen sehr starken Gegner reicht. Alles andere als ein Sieg würde das Aus bedeuten.“ Hier gehe es nicht um Schönheitspreise und Komplimente, sondern nur darum, „dass wir am Ende mindestens einen Punkt mehr auf dem Scoreboard haben!“

Und dafür braucht der heimische Zweitbundesligist eine große Unterstützen durch die Fans.

Dabei müssen die Wolves vor allen Dingen die Kreise von Griffins-Quarterback Christofer Zellous einschränken. Und ein besonderes Augenmerk sollte zudem Wide Receiver Jonas Bäumer gelten, der das Ranking der Spieler in der GFL2 Nord und Süd, die die meisten Punkte in dieser Saison erzielt haben, anführt. Insgesamt konnte er sich bereits 85 Zähler gutschreiben lassen. Sein Teamkollege Jaeden Lewis – ebenfalls Receiver – brachte es bislang auf 62 Punkte und ist damit Sechster im Gesamt-Ranking. Zum Vergleich: Willie Fedd jr. kommt als bester Mindener bisher auf 42 Punkte.

Ungeachtet dessen gibt es für die „Wölfe“ nur eine Devise: Punkten was das Zeug hält!